Nach der Dekontamination gehen die Implantate in die sogenannte PRIMÄRVERPACKUNGSPHASE, d.h. die Verpackung des Implantats in eine eigene Ampulle. Bereits in der Planungsphase wird auch das Verpackungssystem festgelegt. So kann das Implantat in einer Ampulle mit oder ohne Träger verpackt sein, entweder aufgehängt am Stopfen der Ampulle oder im Inneren über einen durch eine Unterlegscheibe gehaltenen Abstandshalter gehalten werden.  Jedes Implantat wird im Reinraum in einer Sterilkammer in die Ampulle eingebracht, um die Reinigungskette bis zur hermetischen Abdichtung der Ampulle mit ihrem geeigneten Stopfen nicht zu unterbrechen. Dann beginnt die Phase der SEKUNDÄRVERPACKUNG, wobei die Ampulle mit dem Implantat aus dem Reinraum in den VERPACKUNGSBEREICH wechselt. Hier wird die Ampulle in eine Kunststoffflasche mit Deckel und Dichtung eingebracht und etikettiert. Das abnehmbare Etikett enthält den Code und die Beschreibung des Produkts, die Nummer der Produktionspartie, das Ablaufdatum, den Namen des Herstellers und die Symbole in Übereinstimmung mit der Richtlinie 42/93 EG.  Eine identische Kopie des abziehbaren Etiketts wird auch auf den Verpackungskarton aufgebracht, in dem sich die Flasche und das Merkblatt zur Anleitung befinden.

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